Unsere Reise begann am Hamburger Hauptbahnhof.
Der erste Zwischenstopp führte uns nach Braunschweig, wo wir eine Betriebsbesichtigung bei der Firma Auro unternahmen. Ergänzt wurde dieser Besuch durch ein spannendes Seminar zu nachhaltigen Lacken und Lasuren im Innen- und Außenbereich.
Nach dem Seminar ging es zügig weiter zum Braunschweiger Hauptbahnhof, denn unser nächstes Ziel war Magdeburg. Dort sollten wir für zwei Nächte in einer Jugendherberge untergebracht sein.
Nach einer erholsamen Nacht starteten wir am Dienstag in aller Frühe zu einer Stadtführung unter dem Motto „Bunte Stadt Magdeburg“, geleitet von Herrn Ertl – bei eisigen Temperaturen. Wir besichtigten unter anderem die Hermann-Beims-Siedlung, die Otto-Richter-Straße, die Gartenstadt Kolonie, die Grüne Zitadelle, den Magdeburger Dom und das Hundertwasserhaus. Neben den vielen farbenfrohen Eindrücken beeindruckten uns vor allem die erhaltenen historischen Fassadendetails
.Am Mittwoch reisten wir weiter nach Leipzig. Unser erster Halt war das BMW-Werk, wo wir eine hochmoderne Werksführung erleben durften. Besonders unsere angehenden Fahrzeuglackierer waren von den automatisierten Abläufen und den riesigen Robotern begeistert.
Anschließend führte uns Herr Ludwig Geßner durch Leipzig, bevor wir abends im Hostel eincheckten und den Tag mit einem kleinen Tischtennisturnier ausklingen ließen.
Der Donnerstag stand ganz im Zeichen der Messe denkmal. Aussteller aus nahezu allen Bereichen des Handwerks – und darüber hinaus – präsentierten dort ihre Betriebe, Produkte, Innovationen und traditionelles Handwerk. Für uns war es eine ideale Gelegenheit, Inspirationen für unseren eigenen, schuleigenen Messestand zu sammeln.
Wie an jedem Abend ließen wir das Erlebte in einem gemeinsamen Meeting Revue passieren, bevor wir – in Kleingruppen – die Umgebung auf eigene Faust erkundeten.
Am Freitag brach unser letzter Tag an, der ein besonderes Highlight bereithielt: die Leipziger Baumwollspinnerei. Das ehemalige Fabrikgelände ist heute ein kreativer Hotspot mit Ateliers, Co-Working-Spaces, Galerien, Werkstätten und kulturellen Einrichtungen. Die dort ansässigen Menschen beeinflussen und unterstützen sich gegenseitig – ein inspirierender Einblick in ein urban zurückgewonnenes Areal.
Nach diesem besonderen Abschluss machten wir uns auf den Weg zum Leipziger Hauptbahnhof, um unsere Rückreise nach Hamburg anzutreten.
Wir nahmen unglaublich viele Eindrücke mit: wie stark unser Beruf das Stadtbild prägt, dass Mut zu Farbe neue Möglichkeiten eröffnet, welche beruflichen Perspektiven es gibt und wie Gestaltung im Spannungsfeld zwischen Alt und Neu funktioniert.
Diese Reise war für uns alle eine große Bereicherung – fachlich, persönlich und gestalterisch.
Wir bedanken uns herzlich bei der Lewien-Stiftung und insbesondere bei Herrn Lewien, die diese Exkursion möglich gemacht haben.
Vielen Dank!
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